Was ist Cangurito?


Cangurito (das heißt "kleines Känguruh") ist eine Kindertages- stätte in Villafañe, einer Siedlung in einer abgelegenen Provinz Argentiniens, in der etwa 120 Kinder aus den allerärmsten Schichten betreut und mit Nahrung und Kleidung versorgt werden. Gegründet wurde diese selbstlose Einrichtung von Frau Magdalena Ceschi de Santa Croce.
Sie ist die Tochter des bis vor einigen Jahren in Nordheim-Nordhausen lebenden Ehepaars Pfäfflin.



Die Tagesstätte muß sich nach einer Anschubfinanzierung von "Brot für die Welt" inzwischen schon seit Jahren weitgehend selber tragen und ist daher dringend auf fremde Hilfe angewiesen. Deshalb haben die Eltern Pfäfflin und Nordhausener Bürger im vergangenen Jahrzehnt immer wieder Pakete geschickt oder haben mit Geldspenden ausgeholfen.

Magdalena Ceschi de Santa Croce (re.)
und ihre Mitarbeiterin Teresa de García

Im Februar 1994 wurde dann in Hausen an der Zaber das "Hilfsprojekt Cangurito" ins Leben gerufen, an dem sich Vereine und Verbände ebenso beteiligten wie die Evangelische Kirchengemeinde, der Kindergarten, die Schule und die Stadt Brackenheim. Damals wurden noch in unregelmäßigen Abständen Pakete mit der Post nach Argentinien versandt. Als im  Jahr 2000 das Hilfsprojekt in den "Förderverein Cangurito" (mit Sitz in Nordhausen) integriert wurde, erhielt der Verein  von der Gemeinde Nordheim Räume zur Verfügung gestellt. Seitdem können das ganze Jahr über Sachspenden gesammelt, von freiwilligen Helferinnen in Bananenkartons verpackt und dort gelagert werden. Jeweils im Spätjahr ist es soweit: Ein großer Container wird beladen und  auf die lange Reise nach Argentinien geschickt.


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