Brief Februar 2011


Magdalena Ceschi schreibt im Februar 2011:

... Hallo Ihr Lieben,

also, nun ist es schon vorbei mit dem ersten Theater vom Container ... es ist wirklich schon interesant mitzuerleben, wie jeder Container seine eigene Geschichte hat....

Gestern kam er an, und verschiedene Neugierige Nachbarn kamen dazu, und in weniger als zwei Stunden war er abgeladen und der größte Teil eingeordnet um das Sortieren zu erleichtern. Da war es inzwischen Nacht geworden und das war nicht günstig.

Heute früh ging's dann glaeich los. Nach einer Nacht mit 70 mm Regen, ohne Strom und ohne Handys... Heute früh regnete es ununterbrochen weiter. Die Männer mussten zu fuß aufgesucht werden, keiner wollte latschen, also fand ich es nicht schlecht selber unter strömenden Regen und ohne Schirm die Leute aufzuforden uns zu helfen.

Alles lief prima, bis der Lastwagen anfing im Gras zu rutschen. Der halbe Container war runter ... einen Schlepper mussten wir zu Hilfe holen, er blieb auch stecken ... also mit der Retro den Lastwagen aus dem Loch ziehen, dann wieder mit dem Schlepper ziehen und die Retro hob das Ende vom Container an, um ihn dann vorsichtig auf den Boden zu setzen. Der Schlepper half dann den Lastwagen bis auf den Asphalt zu ziehen und er konnte wieder wegfahren.

Der schöne grüne Hof sieht schlimm aus ... extra Arbeit für Felipe ....

Schöne Sachen kamen wieder an.

Wir haben nächste Woche Schulanfang ... also müssen wir überlegen, wie und wann wir aussortieren und mit dem Verkauf anfangen. Wir sind sehr, sehr dankbar, nun kann's auch weiter gehen mit dem Bauen. Wir werden auch versuchen einige Container zu verkaufen, um damit die drei Räume für die Grundschule zu bauen.

Tja, soviele Fahraeder - das ist verückt ... wir müssen ein bißchen Platz machen und der Verkauf kann losgehen. Das wird gutes Geld geben, und das sofort!


Bis bald wieder

Magdalena


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